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Die Zukunft der Beratung: digital, kostengünstig und ortsunabhängig

Kerstin Zulechner,

Mit der Digitalisierung sind für mittelständische Unternehmen viele komplexe Themen verbunden, wie IT-Sicherheitskonzepte, die Datenschutz-Grundverord- nung, die richtige Online-Marketingstrategie finden, Möglichkeiten des Cloud- Computing nutzen und, und, und. Wie können Berater hier optimal, auch mit neuen, digitalen Wegen unterstützen, damit ihre Kunden schnell Fortschritte er- zielen?

Die Zukunft der Beratung:

digital, kostengünstig und ortsunabhängig

Mit der Digitalisierung sind für mittelständische Unternehmen viele komplexe Themen verbunden, wie IT-Sicherheitskonzepte, die Datenschutz-Grundverord- nung, die richtige Online-Marketingstrategie finden, Möglichkeiten des Cloud- Computing nutzen und, und, und. Wie können Berater hier optimal, auch mit neuen, digitalen Wegen unterstützen, damit ihre Kunden schnell Fortschritte er- zielen?

Schwachpunkt Wissensaufbau im Unternehmen

Der Wissensaufbau zu aktuellen Themen ist nach wie vor ein Schwachpunkt. Nach einer aktuellen Studie sind nur 42% der Mitarbeiter für digitalen Wandel qualifi- ziert (Studie von etventure GfK Nürnberg und YouGov USA 2017).

Zudem ist der Wissensaufbau über die klassischen Wege wie Internet-Recherche, Seminare und Webinare, Fachliteratur oder auch das Hinzuziehen von Experten die vor Ort das Projekt begleiten aufwändig, teuer und langwierig für Unterneh- men.

Neue, digitale Wege in der Beratung / So sieht die Be- ratung der Zukunft aus

Die Anforderungen an Experten und Berater ist also auf der einen Seite, State-of- the-Art Fachwissen zur Verfügung zu stellen – in einer effizienten und effektiven Weise. Dafür ist es hilfreich, den Beratungsprozess und die Kommunikation mit dem Kunden zu digitalisieren. Geht das in einer Branche, in der die persönliche Beziehung zum Kunden als essentiell gilt? Wir meinen ja!

Effiziente digitale Beratung

Was erwarten Kunden heute und in Zukunft von einem Unternehmensberater? Dass er Experte auf seinem Gebiet ist, natürlich. Die Bereitschaft, hohe Beratungs- honorare für die Vermittlung von Best Practices und Umsetzung von Standardthe- men zu zahlen, sinkt allerdings. Das Wissen ist dank Digitalisierung grundsätz- lich im Internet verfügbar – wenn auch die Recherche aufwändig ist und die The- men meist nicht gut für die direkte Anwendung im Unternehmen aufbereitet sind.

Hier kann der Berater einen hohen Kundennutzen bieten, wenn er sein Fachwis- sen ‒ inklusive seiner Best Practice-Erfahrung ‒ in einer praktikablen und sofort umsetzbaren digitalen Form zur Verfügung stellt, mit der das Unternehmen sofort

und selbständig arbeiten kann. Das gelingt zum Beispiel mit den vom IBWF-Bun- desarbeitskreis „Digitalen Wandel gestalten“ entwickelten factro „Best Practice 2 Go!“-Leitfäden. Diese bieten Experten Know-How mit fertigen Projektvorlagen. Aufgaben mit detaillierten Beschreibungen, Checklisten und Musterdokumenten runden das digitale Angebot ab.

Das entspricht dem neuen Verständnis, auf mehr Selbstverantwortung bei Füh- rungskräften und Mitarbeitern zu setzen und das richtige Know-How im eigenen Unternehmen zu verankern. Wenn Experten-Unterstützung gebraucht wird, kann diese punktuell zu einzelnen Themen und Aufgaben erfolgen – zeitgemäß auch von remote.

Berater als Impulsgeber für Innovationen

Damit können sich Berater auf die Rolle konzentrieren, die Unternehmen sich von ihnen wünschen: Impulsgeber und Vordenker zu sein für Innovationen (Studie Hidden Champions des Beratungsmarktes, WGMB 2012).

Präsenztermine beim Kunden vor Ort werden vorwiegend genutzt, um Change- Prozesse anzustoßen und die Zukunft gemeinsam mit dem Unternehmen zu ent- wickeln – in der Rolle eines Coaches, Mentors und kreativen Projektbegleiters. Den meisten Mehrwert für den Kunden wird der intelligente Mix von Vor-Ort-Beratung und digitaler Unterstützung erzeugen.

Erfahrungen aus der Praxis mit dem factro „Best Prac- tice 2 Go!“-Leitfaden

Einsparung bei Beratungshonoraren

Die Kombination von Best Practice-Leitfäden und (Online-)Beratung führt in der Beratungspraxis zum Beispiel beim Thema „Umstellung auf DIN ISO 9001:2015“ zu 30 % - 80 % Einsparung von externen Beratungshonoraren. Wie kommt das?

  • Ein Teil der Kunden nutzt den factro „Best Practice 2 Go!“-Leitfaden als An- leitung zur Selbsthilfe – in Kombination mit sehr punktueller, virtueller Un- terstützung über factro durch einen Experten zu speziellen Themen. In die- sem Fall lassen sich die Beratungshonorare fast vollständig einsparen.

  • Andere Kunden nutzen die Präsenzberatung zum Beispiel zum Auftakt ei- nes Projekts. Der Berater führt die Bestandsaufnahme durch und passt den

  • „Best Practice“-Leitfaden gemeinsam mit dem Kunden an seine individuelle Situation an. Die Umsetzung erfolgt dann größtenteils in Eigenregie – mit begleitender Remote-Unterstützung zum Statusabgleich und bei besonderen Problemstellungen. Ziel ist hier, eine schnelle und sichere Projektreali- sierung zu gewährleisten – zu sehr wettbewerbsfähigen Kosten.

Reduzierung von internen Aufwänden

Die Kombination des digitalen Leitfadens mit der factro Web-App ermöglicht Un- ternehmen, ihr Projekt sehr strukturiert und mit maximaler Transparenz für alle Beteiligten durchzuführen ‒ und es macht auch noch Spaß, mit diesem Werkzeug zu arbeiten!

Unklare Aufgabenstellungen, Doppelarbeiten, fehlende Informationen und das Suchen in E-Mails werden vermieden. Alle relevanten Informationen befinden sich jeweils an der entsprechenden Aufgabe. Jeder hat zu jeder Zeit Einblick auf den Stand des Gesamtthemas und seine persönlichen konkreten nächsten Schritte. Der „Rote Faden“ ist allen jederzeit präsent ‒ das schafft Motivation!

factro ermöglicht eine stringente Projektumsetzung und damit die Reduzierung von internen Aufwänden um 25 % - 40 %.

Vorteile von Best Practice 2 go! für Unternehmen

  •  „Best Practice 2 go!“ Leitfäden sind von IBWF-Experten mit viel Erfahrungs- wissen erstellt

  • das „Übersetzen“ von Fachliteratur in Strukturen, Listen und To-dos entfällt

  • Aufgaben im Team verteilen und sofort loslegen

  • alle Dokumente, Informationen & Ergebnisse transparent an einem Ort

  • bei Bedarf können die Experten direkt kontaktiert werden

Im Ergebnis ermöglichen die „Best Practice 2 Go!“-Leitfäden:

  • einfachen & schnellen Wissensaufbau zu geringen Kosten

  • Zeitersparnis von 6‒12 Wochen bei der Projektplanung

  • agile Zusammenarbeit für eine sichere, schnelle Umsetzung

  • Beratungshonorare und interne Aufwände werden erheblich reduziert

Vorteile für Berater

  • Professionelle, digitale Präsentation ihres (Erfahrungs-) Wissens

  • ermöglicht ortsunabhängige Beratung und somit Erweiterung des Wir- kungskreises ohne aufwändige Reisezeiten

  • mit der factro Web-App wird eine stringente Projektsteuerung einfach und leicht – und Ihre Kunden werden es lieben!

Verfügbare Themen im Best Practice Store

Einsatzfertige Projektstrukturvorlagen für Unternehmen und Berater

Autorin
Kerstin Zulechner
Zulechner Unternehmensentwicklung IBWF-Mittelstandsberaterin
Leiterin des IBWF-Bundesarbeitskreises Digitalen Wandel gestalten
E-Mail: BAK-DWG@ibwf.org