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IBWF digitalisiert Zertifizierungsprozess für Beratende

Die Nutzung des 100 %igen Beratungszuschusses des BAFA für mittelständische Firmen, als Teil des Corona-Schutzschirmes, kann nur durch BAFA-gelistete Beratende in Anspruch genommen werden. Beratende, die Mitglied im IBWF-Netzwerk sind und sich dem IBWF-Auditprozess unterzogen haben, erfüllen die Qualitätsanforderungen des BAFA und müssen als Qualitätsnachweis das IBWF-Zertifikat auf der BAFA-Webseite hochladen.

Die Beratungsanfragen seitens des Mittelstands sind in den letzten Wochen stark angestiegen. So berichten IBWF-Experten, dass sie die Anfragen nicht mehr in einem angemessenen Zeitfenster bedienen können. Aber gerade jetzt ist der Zeitfaktor für viele Mittelständler existenziell.

Um das Angebot nach qualifizierten und geprüften Beratenden kurzfristig an die aktuelle Nachfrage anpassen zu können, haben wir den kompletten Zertifizierungsprozess digitalisiert.

"Bisher vergingen von der Einreichung des Zertifizierungsantrags bis zur Ausstellung des Zertifikats bis zu 8 Wochen. Der hauptsächliche Zeitfresser war die Findung eines Termins für das persönliche Kolloquium,“ so Präsident Dohrn.

„Das Kolloquium haben wir auf Online-Meetings umgestellt. Damit eliminieren wir den wesentlichen „Zeitfresser“ des Zertifizierungsprozesses.

Neben den digital einzureichenden Beratungsberichten und Unterlagen, die von unserem Aufnahmegremium bewertet werden, nutzen wir eine Selbstbewertung, die u. a. auch die Bewertung der Soft-Skills des Beratenden beinhaltet.

So können wir im Online-Kolloquium Eigen- und Fremdbild matchen und die Tauglichkeit als Mittelstandsberater feststellen.“

Hier geht es zu den Informationen über die IBWF-Zertifizierung.

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Die Wirtschaftskrise steht vor der Tür.

Ist der Mittelstand vorbereitet?

Die deutsche Wirtschaft ist auf Rezessionskurs, die vermutlich nicht nur die großen Player treffen wird. Vorboten sind wie immer die Entwicklungen in der Automotive- Branche, die auf ein Nachlassen des deutschen Wirtschaftswachstums hindeuten.

Die Frage, die sich bei einer solchen Ausgangslage gerade mittelständische Unternehmen stellen müssen: Übersteht mein Unternehmen eine Wirtschaftskrise? Denn viele mittelständische Unternehmen sind aufgrund eines ungenügenden oder fehlenden Risikomanagements auf Krisen nicht gut vorbereitet.

Der IBWF – Das Netzwerk für Mittelstandsberater hat deswegen in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für angewandtes Insolvenzrecht e.V. (DIAI) und weiteren Partnern des IBWF einen Online-Stresstest für Unternehmen aufgelegt. Hier können Unternehmerinnen und Unternehmer anonym (ohne Abgabe von Kontaktdaten) ihre Unternehmenssituation auf Krisenfestigkeit prüfen und sofort konkrete Handlungsempfehlungen erhalten.

Auf https://www.mittelstandsberater.de/de/fuer-unternehmer/ können alle, die unternehmerische Verantwortung tragen anonym den Stresstest durchlaufen. Sie sehen mit welchen wichtigen Krisen-Aspekten sich der Test auseinandersetzt und welche hilfreichen und konkreten Handlungsempfehlungen sofort im Verlauf des Testes angezeigt werden. Eine gute Grundlage im Bedarfsfalle zielgerichtet, schnelle Unterstützung nachzufragen. Dazu ist eine Hotline (Telefon und E-Mail eingerichtet.

Der Stresstest ist ein wirkungsvoller Nutzen in den bevorstehenden schwierigen Zeiten für den Mittelstand.

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Qualität der Beratung - Gute Beratung für den Mittelstand

Selbstcheck für Beratende

Die neuen Qualitätsstandards des IBWF dienen der Qualitätsentwicklung der Mitglieder und sind als Instrument der kontinuierlichen Verbesserung und Entwicklung gedacht.

Unsere Mitglieder erleben ihr eigenes Qualitätsprofil und entdecken ihre Entwicklungschancen.

Damit fördern wir das fachübergreifende, kooperative Beratungsverständnis, um die Zukunftsfähigkeit unserer Mitglieder abzusichern.

Die Qualität von Beratungsleistungen zeigt sich für Unternehmen immer erst bei der Umsetzung. Umso wichtiger ist es Standards zu definieren, die Transparenz für den Auftraggeber schaffen und eine Bewertung der Beratungsleistungen ermöglichen.

Unsere Qualitätskriterien – Gute Beratung für den Mittelstand - sind in einem Werkzeug zusammengestellt, das auch als Selbstcheck genutzt werden kann.

Neben den Zugangsvoraussetzungen für eine Mitgliedschaft und die Auszeichnung als Mittelstandsberater, die in der IBWF Satzung verankert sind, bilden 4 Säulen die Grundlage unseres Qualitätsanspruchs:

  • hohe fachliche Kompetenz

  • kooperatives Beratungsverständnis

  • gutes Projektmanagement und

  • soziale Kompetenz

Die Erfüllung dieses Anspruchs lassen wir uns durch Berichte, Arbeitsproben, Referenzen und Qualifikationsbelege nachweisen. Darüber hinaus führen wir mit jedem Antragstellung ein zweistündiges Kolloquium durch. Wir kennen jeden Mittelstandsberater und haben uns von seiner Qualifikation als Mittelstandsberater überzeugt. Dieser Qualitätsnachweis, dokumentiert mit dem IBWF-Siegel gegenüber Außenstehenden den Expertenstatus.

Die Auswahl, Beauftragung und Bewertung von Beraterinnen und Beratern wird für Unternehmen damit einfacher

Um das zu unterstützen hat der IBWF e.V. in Zusammenarbeit mit der Offensive Mittelstand eine Checkliste und Empfehlungen erarbeitet, die die Auswahl, Beauftragung und Bewertung von Beraterinnen und Beratern für mittelständische Unternehmen erleichtert.

Die Broschüre „Gut beraten“, die Sie auf unserer Website finden, beatwortet die Fragen

  • Was kann ich von einer Unternehmensberatung erwarten?

  • Was ist bei der Auswahl eines Beraters für unseren Betrieb besonders wichtig?

  • Wie finde ich den richtigen Berater?

  • Was soll ich im ersten Gespräch erfragen, um den Berater einschätzen zu können?

  • Was sollte ich vor der Beauftragung beachten?

  • Wie kann ich die Beratungsleistungen bewerten?

Die Hilfestellung ist gegliedert nach den zeitlichen Phasen der Beauftragung:  

  1. Was sind Anlass und Zielsetzung der Beratung?

  2. Welche Kriterien soll der Berater erfüllen?

  3. Wie kann ich einen Berater finden?

  4. Empfehlungen für das Erstgespräch mit einem Berater

  5. Was sollte ein Beratungsvertrag beinhalten?

  6. Gut beraten? Eine Hilfe zur Bewertung

Hier geht es zum Selbstcheck für Beratende...

Veränderung braucht Akzeptanz

Erfahrene Berater binden alle Beteiligten in Change-Management ein / IBWF stärkt Mitglieder für Prozesse bei Kunden / Komp-A-S – Methode hilft beim Überblick über komplexe Zusammenhänge

Künstliche Intelligenz, das Internet der Dinge (Internet of things), big data, Robotik, 3D-Druck und zählen zu den Begriffen, die tiefgreifende Veränderungsprozesse in Unternehmen auslösen. Produktionsanlagen überwachen sich heute zunehmend selbst; Zusammenschlüsse von Betrieben oder Standorten vernetzen sich mit ihren Intra- und Extranets, um Prozesse zu straffen, Kosten zu minimieren oder verfügbare Maschinen rund um die Uhr auszulasten. Mit jeder technischen Innovation verändern sich auch Arbeitsplätze von Menschen, gewohnte Arbeitsabläufe oder Kommunikationsstrukturen. Jede Veränderung hat also eine technische und eine menschliche Dimension.

Erfahrene Beraterinnen und Berater begleiten diese komplexen Prozesse, die auch immer mehr internationale Perspektiven einschließen, von der ersten Idee bis zur erfolgreichen Implementierung – als fachübergreifende, kooperative Leistung z.B. zwischen Unternehmensberater, Rechtsanwalt, IT- und Human Resources-Berater.

Einführung neuer Technologien wird oft als Chefsache betrachtet „Egal, ob der Wandel aus dem Markt entsteht oder von der Geschäftsleitung angestoßen wird, alle Beteiligten müssen in den Change-Prozess eingebunden sein“, erklärt Boje Dohrn, Präsident des IBWF Netzwerk für Mittelstandsberater in Berlin. „Die Praxis zeigt immer wieder, dass viele Verantwortliche zum Beispiel die Entscheidung über die Einführung neuer Technologien allein als Chefsache sehen. Das führt dann oft zu Redaktionen in der Belegschaft, die von verstecktem emotionalem Widerstand bis zu offener Ablehnung reichen.“

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Gemeinsam für einen starken Mittelstand

Neue Kooperation zwischen IBWF und UV-BB bündelt Fachkompetenzen

Ab August 2019 stärken IBWF Das Netzwerk für Mittelstandsberater und der Unternehmerverband Brandenburg-Berlin (UV BB) gemeinsam den Mittelstand.

„Mit der Kooperation bringen wir die Erfahrungen und Fachkompetenzen beider Netzwerke zusammen und vertreten gemeinsam die Interessen des Mittelstands in der Öffentlichkeit“, erklären Boje Dohrn, Präsident des IBWF mit rund 650 Mitgliedern und Dr. Burkhardt Greiff, Präsident des UV BB mit etwa 700 Mitgliedern.

Zahlreiche aktuelle Themen erzeugen gerade bei mittelständischen Unternehmen einen großen Veränderungsdruck. Dazu zählen die Digitale Transformation, Unternehmensvorsorge/-nachfolge, Auswirkungen des Strukturwandels beispielsweise in den Braunkohlerevieren und die Fachkräftesicherung. Genau um diese Themen wird es in gemeinsamen Vortragsveranstaltungen, Seminaren, Workshops und Facharbeitskreisen gehen.

„Wir werden praxisnahe Informationen auf unterschiedlichen Informationskanälen bündeln und zur Verfügung stellen, damit diese unsere Mitglieder weiterbringen“, so Boje Dohrn und Dr. Burkhard Greiff. „Wissenstransfer und Sensibilisierung für Zukunftsthemen – so beschreiben wir die Marschrichtung unseres gemeinsamen Weges.“ Erste Einladungen zu Aktivitäten werden den Mitgliedern im Herbst 2019 vorliegen.

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