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Digital-Update für 2022

Dr. Gerald Lembke,

Ich war schockiert, als die Hälfte der Teilnehmer einer Umfrage angaben, bis zu einer Stunde am Tag damit zu verbringen, die neuesten und coolsten Apps und Tools für Zeit- und Aufgabenmanagement etc. auszuprobieren.

Es ergibt Sinn! Unsere Arbeitswelt verändert sich immer schneller. Viele suchen Entlastung und Hilfe, um sie besser und produktiver gestalten zu können.

Kenne ich auch. Ich bin Professor und liebe Vorlesungen immer noch. Aber jetzt ist alles anders: Wir können uns nicht mehr auf unsere alten Methoden verlassen. Die neuen Technologien wie virtuelle Klassenzimmer und Online-Lernen gibt es jetzt für die breite Masse. Es ist, als ob sich die ganze Welt über Nacht verändert hätte! Und das macht mich glücklich, denn es bedeutet, dass die Menschen nicht mehr die traditionellen Wege gehen müssen, um ihre Träume zu verwirklichen. Warum also nicht Tools benutzen?

Die Lernkurve wächst bei uns allen, nicht nur bei Studierenden. Je länger ich mich mit Tools beschäftige, wird klar, ohne Künstliche Intelligenz geht es nicht mehr. Sie nimmt auf smarte Art und Weise Arbeitsabläufe ab und greift auf ungeahnte Datenmengen für diverse Aufgaben zurück. Sie unterstützen uns in der Entscheidungsfindung und können uns produktiver machen.

Ich dachte mir, darüber sollte ein Buch geschrieben werden. Seit wenigen Tagen liegt dem Redline-Verlag mein neues Manuskript vor mit Veröffentlichung Februar 22. Titel: Smartes Marketing mit künstlicher Intelligenz. 50 Use Cases und 100 Tools. Mehr als 150 Tools testeten mein Co-Autor und ich in diesem Jahr, ganz gezielt für den Einsatz in Medienproduktion und -Kommunikation und Marketing. Die Tests zeigten, nicht alles funktioniert. Aber zahlreiche Tools unterstützen die Arbeit in Marketing und Kommunikation mit digitalen Medien. Wir haben u. a. die Produktivität getestet. Man spart definitiv Arbeitszeit, wenn das passende Tool vorliegt. Anbei ein Beispiel für die Aufgabe „Bild freistellen“.

Nach Manuskriptabgabe schreite ich durch das Tal namens Müdigkeit und Erschöpfung. Aber Müdigkeit und Erschöpfung erlebe nicht nur ich. Auch andere Menschen laufen auf einem schmalen Grat zwischen Erholung und Erschöpfung – wegen Buch, Projekt, Klausur oder Budgetplanung für das nächste Jahr ist. 

Das Ende des Jahres sollten wir bewusst für Besinnung, Achtsamkeit, Muße und Ruhe nutzen, für die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Deshalb sollten wir uns weniger mit Dingen beschäftigen, die wir nicht ändern können: Regierung, Geimpfte und Nichtgeimpfte, das Wetter. Rufen wir uns das Gute ins Bewusstsein, Menschen, die uns lieben und Dinge, die uns Spaß bereiten. 

Ich wünsche eine liebevolle Weihnachtszeit, einen spaßigen Rutsch und viel Kraft, um positiv ein nächstes Kalenderjahr anzugehen.

Herzliche Grüße 

Gerald (Lembke)